Unser Verein

Kinderkonferenz 2013 in Berlin

Bundesweiter Demokratietag 2017 in Berlin

Unser Selbstverständnis

In der DeGeDe engagieren sich Fachleute aus Wissenschaft, Schulforschung und Schulpraxis, Verlagswesen und Bildungspolitik mit Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden. Gemeinsam sind sie in der demokratiepädagogischen Wissenschaft und Praxis aktiv. In dem „Selbstverständnis der DeGeDe“ wird die Wirkungsweise des Vereins beschrieben. Ausgehend von dem Grundkonsens, dass in einer Demokratie der Bestand und die Weiterentwicklung nur erfolgreich gesichert bleibt, wenn für die Kinder und Jugendlichen in ihren Bildungseinrichtungen Demokratie erfahrbar gemacht wird und ihnen die Gelegenheit gegeben wird, Demokratiekompetenzen zu erwerben. (ausführliche Version)

Unsere Anliegen

Entwicklungskonferenz 2018

Was wir wollen

Demokratie besteht nicht nur aus Verfassung, Parlament und Wahlen. Sie ist eine kreative Gesellschaftsform, in der sich Menschen engagieren können, politische und soziale Probleme anzupacken und die Welt mitzugestalten. Demokratie lebt von Diskurs und Kritik, von Gestaltungsmöglichkeiten und Beteiligung.

Partizipation ist für uns daher ein elementares demokratisches Prinzip. Grundlage demokratischer Entscheidungsprozesse ist die Beteiligung aller Betroffenen – das gilt besonders für Kinder und Jugendliche.
Unsere Demokratie hat nur eine Zukunft, wenn sie dem Wunsch nachwachsender Generationen nach lebhaften Mitgestaltungsmöglichkeiten entspricht.

Hier sind die Institutionen gefordert. Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen und das übrige Gemeinwesen tragen dafür, Sorge, dass eine aktivierende Beteiligungskultur entstehen kann. Nur wenn Demokratie als Gesellschafts- und Lebensform erfahrbar wird, ist ihre Verfassungsordnung zukunftsfähig. Nur wenn Demokratie als Lebensentwurf überzeugt, haben ihre Gegner keine Chance.

Deshalb fordern und fördern wir:

  • die Entwicklung der demokratischen Kultur an Schulen sowie in Kinder- und Jugendeinrichtungen bundesweit voranzutreiben;
  • demokratiepädagogische Fortbildungs- und Forschungsprojekte anzubieten und zu unterstützen;
  • innovative Beispiele für demokratische Entwicklung in Erziehung, Schule und Jugendarbeit bekanntzumachen;
  • Kooperationen zwischen demokratischen Schulen zu fördern und
  • die Zusammenarbeit zwischen demokratiepädagogischen Akteuren in Schule, Jugendarbeit und Weiterbildung europaweit voranzutreiben.

Wir setzen uns für diese Ziele ein:

Damit diese Ziele verwirklicht werden, entwickeln wir gemeinsam mit Schüler*innen, Eltern, Studierenden, Lehrern*innen, Sozialpädagogen*innen und Akteuren*innen der Zivilgesellschaft geeignete Initiativen und Projekte. Ausgehend vom Magdeburger Manifest, besteht der Grundkonsens darin, dass in der Demokratie das Schulwesen und die Jugendbildung mit gutem Beispiel voranzugehen haben.

Erziehung und Bildung müssen die Demokratie für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen und ihnen die Möglichkeit geben, Demokratiekompetenzen zu erwerben.

Die DeGeDe hat ihre Wurzeln im Engagement gegen neonazistische und rassistische Ausschreitungen Anfang des vorletzten Jahrzehnts. Sie ist die natürliche Verbündete all jener, die in Ländern und Gemeinden das Zusammenleben in einer vielfältigen und pluralistischen Gesellschaft fördern und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit entgegentreten.

Unsere Aktivitäten

Demokratietag 2017, Marius Klemm

Die DeGeDe veranstaltet Demokratietage, beteiligt sich an Fachkongressen und politischen Foren, berät politische Gremien und Akteure, wirkt am Masterstudiengang „Demokratiepädagogische Schulentwicklung und soziale Kompetenzen“ an der FreienUniversität (FU) Berlin mit, konzipiert und begleitet Projekte und Programme zur Demokratiepädagogik.

Zu den Aktivitäten der DeGeDe gehören u.a.:

 

Die DeGeDe entwickelt demokratiepädagogische Standards (z.B. den Katalog „Merkmale demokratiepädagogischer Schulen“) und stellt Material für die pädagogische Praxis im Bildungsbereich in Form von Faltblättern, Medien und Publikationen bereit. (Publikationen)

Mitgliederversammlung

 

Das Foto beschreibt eine Gruppe von DeGeDe-Mitgliedern bei der Jahresmitgliederversammlung 2018 in Berlin

Mitgliederversammlung 2018, Foto Ulrike Kahn

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik ist ein gemeinnütziger Verein. Das oberste Organ des Vereins ist die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung. Der Ort der Mitgliederversammlung (MV) wird jedes Jahr erneut festgelegt. Um möglichst viele Mitglieder zu erreichen, wird der Termin mit einem Termindoodle abgestimmt.

 

 

Die MV ist insbesondere zuständig für

  1. die Festlegung der generellen Zielsetzungen und Leitlinien des Vereins
  2. Entgegennahme und Beratung des Jahresberichtes
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl und die Abberufung der Vorstandsmitglieder
  5. Wahl der Rechnungsprüfer
  6. Festlegung der Höhe des Jahresbeitrages für die Mitglieder
  7. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.Alles Weitere ist in der Satzung geregelt. (siehe Transparenz)
Unser Team

Entsprechend der Satzung des Vereins besteht der Vorstand in der Regel aus fünf, mindestens jedoch drei geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern und bis zu zehn weiteren Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit, der Geschäftsführende Vorstand koordiniert die Vereinsgeschäfte.

Zu deren Unterstützung arbeitet in der Geschäftsstelle ein Mitarbeiter*innenteam.  Ebenso arbeiten eigene Teams in folgenden Projekten der Gesellschaft:

• Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft
• Openion- – Bildung für eine starke Demokratie
• Zusammenleben neu gestalten

Laut Satzung können sich DeGeDe-Regionalverbände gründen. Diese Regionalverbandsvorstände haben beratende Funktion in den Vorstandssitzungen. Bisher gegründet sind die nachfolgenden Regionalverbände:

Berlin-Brandenburg
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Mecklenburg-Vorpommern
Rheinland-Pfalz
Saarland

Historie auf einen Blick

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) wurde 2005 gegründet, um die Nachhaltigkeit des Programms (BLK) „Demokratie lernen und leben“ zu erwirken, da aufgrund des Kooperationsverbotes kein Transfer bewilligt wurde. In dem Gründungsdokument „Magdeburger Manifest“ wird in 10 Punkten beschrieben, wie durch eine demokratische Bildung nachhaltig der Demokratie- und Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt werden kann. Das Dokument hat nichts an seiner Aktualität verloren. In einem weiteren Dokument „Selbstverständnis der DeGeDe“ wird die Wirkungsweise des Vereins beschrieben. Im Jahr 2015 beim 10 jähigen Bestehen werden „Gedanken zur Zukunft der Demokratiepädagogik“ vorgestellt und diskutiert. Es wird zum ersten Mal der Preis: „DemokratieErleben – Preis für demokratische Schulentwicklung“ verliehen und eine Festschrift: „10 Jahre DeGeDe – Herausforderungen der Demokratie – Anforderungen an die Demokratiepädagogik“ als Online-Publikation herausgegeben. Im Juni 2018 hat die DeGeDe als Mitinitiatorin das Bündnis „Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ in Berlin gegründet. Das Gründungsdokument zum neuen Bündnis wurde von 60 Organisationen unterzeichnet. (ausführliche Version)

Tranzparenz

Die DeGeDe verpflichtet sich zur Transparenz und beteiligt sich an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft seit dem 11. Februar 2017 . Wir teilen die Überzeugung, dass:
wer für das Gemeinwohl tätig wird, der Gemeinschaft mitteilen sollte, was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. (mehr)

Jetzt Mitglied werden!

Die DeGeDe lebt von den Menschen, die sich für Demokratiepädagogik engagieren. Machen Sie jetzt mit!

Mehr erfahren

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

Müllerstr. 156a Aufgang 4
13353 Berlin

E-Mail: info@degede.de
Telefon: +49 (0)30 28045134