Zusammenleben neu gestalten

Entwicklung von Handlungsoptionen in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus

Angebote für das plurale Gemeinwesen

Prozessbegleitung · Impulse · Reflexionen

Die Gesellschaft in Deutschland war schon immer plural. Durch den aktuellen Zuzug von Geflüchteten rücken Fragen der Gestaltung des gemeinsamen Zusammenlebens wieder stärker in den Mittelpunkt. Vor diesem Hintergrund hat in Hessen das neue Projekt der DeGeDe „Zusammenleben neu gestalten – Angebote für das plurale Gemeinwesen“ seine Arbeit aufgenommen. Es beinhaltet zwei Handlungsfelder:

Förderung der Teilhabe aller im sich entwickelnden, pluralen Gemeinwesen

Anlässe

Wir sind für Sie da, wenn Sie zum Beispiel…

…als Bürgermeister*in oder kommunale*r Verantwortliche*r für Geflüchtete Unterstützung möchten …

  • für die Begleitung und Qualifizierung der Verwaltungsangestellten
  • bei der Einschätzung von flüchtlingsfeindlichen bzw. rassistischen Vorkommnissen und bei der Entwicklung von Strategien im Umgang mit diesen
  • bei der Sensibilisierung und Begleitung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe
  • bei der Entwicklung von Ideen, wie sie die Perspektiven und Expertisen von Geflüchteten stärker einbeziehen können

… als Engagierte*r in einem Verein, Verband oder einer Initiative Interesse haben…

  • aktiv an einer Teilhabekultur mitzuwirken, welche die Bedürfnisse aller im Ort Lebender berücksichtigt
  • Begegnungs- und Dialogräume zu schaffen, in denen die Geschichten von Ankommen und Bleiben neu erzählt werden können
  • sich mit Fragen der Globalisierung, weltweiter Migration, Flucht und Fluchtursachen konstruktiv-kritisch auseinanderzusetzen, um rassistischen Deutungen entgegenzuwirken

… als Vertreter*in einer Kommune oder der in der Kommune tätigen Flüchtlingshilfe Unterstützung wünschen

  • bei der gemeinsamen Zielfindung für die Gestaltung des Miteinanders im sich wandelnden Gemeinwesen (Leitbildentwicklung)

… sich als Leiter*in einer pädagogische Einrichtung fragen…

  • wie Sie die Teilhabe aller Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und Geflüchteten fördern können
  • wie Sie sich mit ihrer Institution stärker in die Gestaltung des Zusammenlebens in ihrer Kommune einbringen können, indem Ressourcen und Kompetenzen entsprechend gesehen, gewürdigt und angesichts neuer Herausforderungen weiterentwickelt werden

… als Leiter*in einer Schule als aktiver Partner bei der Gestaltung des Gemeinwesens wahrgenommen werden möchten und sich Unterstützung wünschen…

  • bei der Würdigung des bereits Geleisteten
  • im Umgang mit menschenfeindlichen Stimmungen in Klassenzimmern, Elternabenden aber auch Konferenzen

Zielgruppen & Angebote

Das Programm richtet sich an:

  • Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung
  • ehrenamtlich Engagierte
  • zivilgesellschaftliche Akteure
  • außerschulische Bildungsträger
  • Schulen

Das Projektteam begleitet nachhaltig angelegte kommunale / institutionelle Veränderungsprozesse und bietet verschiedene Fortbildungs- und Workshopformate an.

Das Angebot umfasst:

  • interaktive Informationsveranstaltungen
  • Durchführung und Begleitung von Begegnungs- und Dialogveranstaltungen
  • themenspezifische Fortbildungen und Workshops
  • Beratung, Begleitung und Coaching von Schlüsselakteuren
  • Prozessbegleitungen: Aufbau und Moderation von Steuergruppen, Team- und Leitbildentwicklung

Herangehensweise & Grundhaltung

mediativ und dialogisch – wir betrachten Konflikte prinzipiell als Motor für Entwicklungen und streben eine partizipative Gestaltung von Aushandlungsprozessen an

Menschenrechte als Bezugsgröße – eine menschenrechtsbasierte Bewertung von Situationen ermöglicht Handlungssicherheit und schützt vor Beliebigkeit bei Entscheidungsfindungen

rassismuskritisch und inklusiv – wir wissen, dass Rassismus auch ohne rassistische Absicht wirksam sein kann und laden daher alle dazu ein, über ihr jeweiliges Beteiligt-Sein nachzudenken und bei Entscheidungsfindungen darauf zu achten, alle mitzunehmen

betroffenensensibles Agieren – die Perspektive von potenziell Betroffenen von rassistischer Gewalt ist für unsere Arbeit handlungsleitend

Team & Kontakt

Christa Kaletsch

Christa Kaletsch

Projektleitung

M.A. Fachjournalismus Geschichte. Autorin, Programmentwicklerin und Beraterin in den Bereichen konstruktive Konfliktbearbeitung, Partizipation, Demokratie- und Menschenrechtsbildung.

E-Mail: christa.kaletsch@degede.de

Zusammenleben neu gestalten – DeGeDe
c/o KiKo
Löwengasse 27, Haus B
60385 Frankfurt am Main

Telefon: 069 67 864 500

Manuel Glittenberg

Manuel Glittenberg

M.A. Soziologie. Berater und Trainer zum Umgang mit Antisemitismus und Rassismus.

E-Mail: manuel.glittenberg@degede.de

Stefan Rech

Stefan Rech

M.A. Kulturanthropologie. Mediator, Berater für Demokratiepädagogik und Dialogprozessbegleiter in den Bereichen Kommunen, Schulen, Organisationen.

E-Mail: stefan.rech@degede.de

Neuigkeiten zum Projekt