Das Team unserer Expert*innen bietet Beratung und Unterstützung zu diesem Themenfeld (5):

Kooperation und Vernetzung (intern / extern)

Damit Schüler*innen einen Demokratischen Habitus entwickeln, braucht es ein Umfeld bzw. eine Schule, in der Schüler*innen Demokratie als eine Gesellschafts- und Lebensform tagtäglich erleben. Kooperation und Vernetzung sind daher wichtige Ressourcen, um diesen umfänglichen Auftrag erfüllen zu können. Diese beziehen sich auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sowie auf die Vielzahl an externen Partner*innen, die die Institution und die Menschen, die in ihr arbeiten und lernen, dabei unterstützen.

Kooperation und Vernetzung hilft demokratiepädagogische Veränderungen in Schulen zu gestalten, demokratie- und diversitätsbezogene Ziele in Schule, Kommune und Gesellschaft zu entwickeln und gemeinsam zu realisieren und damit verschiedene Formen von Diskriminierung auszuschließen bzw. vorzubeugen.

   a) Hierzu zählt insbesondere die demokratiepädagogische Schulentwicklung, die Schulleitungen und Steuerungsgruppen bei Veränderungsvorhaben, Umgang mit Widerständen sowie bei der Entwicklung von Zielen und Vorgehen berät und unterstützt.

   b) Des Weiteren werden alle Mitarbeiter*Innen an der Schule motiviert und befähigt, diversitätssensibel zusammenzuarbeiten und ihr pädagogisches Handeln zu professionalisieren. Hierzu gehören schulinterne Fortbildungstage zu ausgewählten Themen anzubieten, sowie die Arbeit an der (Schul-)Konzeption, um sich über gemeinsame Werte und Handlungsmaxime auszutauschen und diese für alle schriftlich zu fixieren.

c) Eine Feedbackkultur an der Schule zu entwickeln, Audits als Verfahren demokratischer Schulentwicklung zu etablieren, gemeinsame Zukunftswerkstätten und Zukunftskonferenzen durchzuführen, sowie konstruktive Konfliktbearbeitung, wie z.B. in Form von Mediation an der Schule zu verankern, sind ebenfalls Komponenten von Kooperation und Vernetzung.

d) Veränderungen innerhalb der Schule benötigen eine Beteiligung aller Akteur*innen. Hierzu gehört der angemessene Einsatz von partizipativen Methoden, wie z.B. Open Space, Aushandlungsverfahren, Aushandlungsgruppen und Deliberation u.a. Gemeinsam und in Kooperation bearbeiten Schüler*innen, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, eine aktive SV-Arbeit und außerschulische Akteur*innen partizipativ wichtige Fragestellungen und Themen und finden gemeinsam Antworten und Lösungen für das weitere Vorgehen.

e) Zusätzlich ist die Einbeziehung und Mitarbeit von Erziehungsberechtigen ein wichtiger Baustein, wie z.B. durch Elternbeteiligung, Elternbildung, Elternkooperation geschehen kann. Diese Ressource kann in Form von Gremienarbeit, Elterncafé, Foren gewonnen werden.

 

Unsere Berliner Berater-/Trainer*innen für das Themenfeld „Kooperation und Vernetzung (intern / extern)“ sind

Angelika Eikel
Armin Scheffler
Christian Mohr
Diana Rychlik
Doris Hauptstein
Dr. Christa Schäfer
Gülcan Coskun
Julian Knop
Ketie Saner
Meike Dudde
Michael Hackenberger
Michael Siegel
Silka Riedel
Tobias Kill
Ulrike Kahn

Hinweis: Wir arbeiten prinzipiell im Tandem, für kleinere Gruppen oder größere Veranstaltungen können aber auch andere Absprachen getroffen werden.

 

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  1. Entwicklung demokratischer Kompetenzen
  2. Sozialer Zusammenhalt in Schulklassen und Gruppen
  3. Partizipation im Unterricht und neue Lernkulturen
  4. Schule als Lebensraum (Schulkultur)
  5. Entwicklung von Kooperation und Vernetzung (intern/extern)
  6. Demokratische Schulentwicklungsprozesse
  7. Entwicklung demokratischer Kompetenzen im außerschulischen Bereich (in Vorbereitung)

 

Da die DeGeDe kein geförderter Verband ist, ist die Fortbildungsleistung für die Expert*innen durch die Bildungseinrichtung selbst zu finanzieren. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung.