Ausgehend vom „Magdeburger Manifest“ besteht der Grundkonsens unserer Vereinigung darin, dass in der Demokratie das Schulwesen und die Jugendbildung mit gutem Beispiel vorangehen müssen. Erziehung und Bildung müssen die Demokratie für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen und ihnen die Gelegenheit geben, Demokratiekompetenzen zu erwerben.

In der DeGeDe engagieren sich Fachleute aus Wissenschaft, Schulforschung und Schulpraxis, Verlagswesen und Bildungspolitik mit Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden. Gemeinsam sind sie in der demokratiepädagogischen Wissenschaft und Praxis aktiv.

Die DeGeDe hat ihre Wurzeln im Engagement gegen neonazistische und rassistische Ausschreitungen Anfang der 1990er Jahre. Sie ist die Verbündete all jener, die in Ländern und Gemeinden das der Willigen Zusammenleben in einer vielfältigen, pluralistischen Gesellschaft fördern und der Demokratie- und Menschenfeindlichkeit entgegentreten.

Erreichen können wir dieses Ziel, wenn wir die Wirkungsmöglichkeiten unseres Vereins in seiner jeweiligen „politischen Umgebung“ realisieren. Die DeGeDe versteht sich als:

  • eine Agentur für Expertise,
  • eine Qualitätsagentur,
  • ein Interessenverband,
  • ein Netzwerk und Forum demokratiepädagogischer Akteure,
  • sowie ein politischer Think-Tank.

Als Agentur für Expertise ist die DeGeDe sehr gefragt. Angefragt werden wir für die Ausrichtung von oder die Teilnahme an Fachtagungen, die Durchführung von Sponsorenprojekten, die Beratung von pädagogischen oder schulentwicklerischen Prozessen und publizistische Tätigkeiten.

Als Qualitätsagentur leisten wir fachliche Stellungnahmen incl. Begutachtung von Einzelprojekten, beraten übergreifend Prozesse der demokratischen Schulentwicklung, liefern oder setzen Standards für Demokratiepädagogik in Bundes- oder internationalen Arbeitszusammenhängen und können dabei auf unseren „Qualitätsrahmen Demokratiepädagogik“ zurückgreifen. Wir sehen, dass unsere Arbeit einen maßgeblichen Einfluss auf die KMK-Empfehlung zur Demokratiebildung 2018 genommen hat.

Jenseits wirtschaftlicher oder berufsständischer Interessen sind wir ein Interessenverband und betrachten uns als Lobbyisten von Kinder- und Jugendrechten in der Demokratie und ihren Institutionen sowie als Verbündete aller Akteur*innen, die sich für eine Pädagogik der Inklusion, Partizipation, Verantwortung und Anerkennung engagieren oder – wie z.B. das SV-Bildungswerk und das FJ-Beteiligung e.V.  – demokratisches Nachwuchs-Engagement fördern und qualifizieren.

Die DeGeDe ist außerdem ein Zusammenschluss und Netzwerk von demokratiepädagogischen Akteuren und Einrichtungen, bietet aber über ihre Veranstaltungen und ihre Kommunikationsangebote zugleich ein Forum für die Verständigung in der Sache. Hiermit verbindet sich ein Dienstleistungsverständnis gegenüber Partnerorganisationen, Förderern und Einrichtungen mit demokratiepädagogischen Anliegen.

Und schließlich versteht sich die DeGeDe als Think-Tank, das heißt als ein am Bewusstsein der Öffentlichkeit und politischer Entscheidungsträger arbeitendes, denkendes und weiterdenkendes Kollektiv, das die Demokratiepädagogik bundesweit etabliert und die Demokratiebildung mit anderen Akteur*innen und Organisationen weiterentwickelt hat. (Link Selbstverständnis / Bündnis)

 

https://www.degede.de/wp-content/uploads/2019/02/selbstverstandnis-neu.pdf

https://www.degede.de/publikationen/qualitaetsrahmen-demokratiepaedagogik/

https://www.degede.de/wp-content/uploads/2018/11/degede–manifest.pdf

https://buendnis.degede.de/