Hands across the Campus

HANDS ACROSS THE CAMPUS ist ein demokratiepädagogisches Grundwertecurriculum für die Jahrgangsstufen 7 bis 13. Es verbindet demokratische Bildung mit demokratischer Schulentwicklung und stellt Ansprüche an die Schule als Ort gelebter Demokratie sowie an die Rollenvorstellungen von Lehrer*innen und Erzieher*innen.
Anerkennung – Partizipation – Orientierung in der Welt, mit diesen Begriffen lässt sich das Anliegen des Demokratieprogramms HANDS ACROSS THE CAMPUS kennzeichnen.

Anerkennung verweist darauf, in der Schule Verhältnisse und ein Zusammenleben zu schaffen, dass dem einzelnen die Entfaltung seiner individuellen Potentiale ermöglicht. ‚

Partizipation betont, dass solche Verhältnisse und ein solches Zusammenleben nur durch die Beteiligung der Eltern, Pädagogen und Schüler erreicht werden können.

Orientierung in der Welt verdeutlicht die Intention, dass sich Schülerinnen und Schüler in diesem Programm mit Probleme der demokratischen Gestaltung unserer Gesellschaft unter Bedingungen der Globalisierung auseinander setzen.

HANDS
ermöglicht eine Orientierung der ganzen Schule an Grundwerten, indem es

  • Angebote für Schüler*innen enthält, durch Auseinandersetzung mit Wertorientierungen im Unterricht und Schulleben die eigenen Wertorientierungen zu reflektieren, handlungspraktisch zu erfahren und weiter zu entwickeln
  • ein Wertemodell enthält, mit dem eine Schule bzw. die einzelnen Lerngruppen sich auf gemeinsame Grundwerte einigen können, die einen normativen Rahmen für die Gestaltung der Schule und des Zusammenlebens bilden HANDS leistet einen Beitrag zur Lernkultur einer demokratiepädagogischen Schule, indem
  • alle Bereiche der Schule auf die systematische Förderung sozialer, moralischer und demokratischer Kompetenzen der Schüler*innen ausgerichtet werden
  • es Themen enthält, die für die Orientierung der Schüler*innen in der Welt relevant sind und die den Schüler*innen die Möglichkeit eröffnen, eigene Konzepte und Einstellungen zu ihrer Rolle in einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln
  • die Lehr- und Lernformen auf Selbststeuerung der Schüler*innen sowie auf die Heterogenität der Lerngruppe ausgerichtet sind
  • die Schüler*innen Lernerfahrungen und -ergebnisse veröffentlichen und mit öffentlichen Debatten und Projekten im Gemeinwesen verbinden
  • die Schüler*innen mit einem Portfolio ihre Lernerfahrungen reflektieren und mit Evaluationsinstrumenten systematisch Prozesse und Ergebnisse des Unterrichts reflektieren
  • es Materialien enthält, mit denen Schüler*innen gemeinsam mit den Pädagogen den Unterricht sowie Eltern, Pädagog*innen und Schüler*innen gemeinsam ihre Schule weiter entwickeln können

Alle Materialien stehen zum Download unter www.wertebilden.de bereit.

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