Anna Mauz von der „Stiftung Lernen durch Engagement“ und Prof. Dr. Markus Gloe von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben sich wissenschaftliche Definitionen von „Demokratiekompetenzen“ angesehen und gemeinsam mit Pädagog*innen ein Praxismodell entwickelt, das erwachsene Begleitpersonen in ihrer demokratiebildenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen können.

Zu Demokratiekompetenzen zählen sie „Einstellungen und Werte“, „Praktische Handlungsfertigkeiten“ und „Wissen und kritisches Denken“.
Im DeGeDe-Podcast sprechen sie u. a. darüber, welche Teilkompetenzen dazu gehören, warum Erwachsene mit Schüler*innen deren Lernprozesse reflektieren sollten, wie Ohnmachtserfahrungen zu Lernerfahrungen werden können und warum die Wahl zwischen „Rennschwein Rudi Rüssel“ und die „Insel der Blauen Delfine“ noch keine wirkliche Partizipation darstellt.

Das Gespräch führte Hanna Mai, OPENION – Projektkoordinatorin bei der DeGeDe e.V.

Online verfügbar:

Außerdem:

  • Veith, Hermann (2010): Das Konzept der Demokratiekompetenz. In Lange, Dirk/Himmelmann, Gerhard (Hg.): Demokratiedidaktik. Impulse für die Politische Bildung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 142-156.
  • Haan, Gerhard de/Edelstein, Wolfgang/Eikel, Angelika (2007) (Hg.): Qualitätsrahmen Demokratiepädagogik. Demokratische Handlungskompetenzen fördern, demokratische Schulqualität entwickeln. Weinheim: Beltz.
  • Dewey, John (2000): Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik. Beltz, Weinheim.
  • Barber, Benjamin (1994): Starke Demokratie – Über die Teilhabe am Politischen- Berlin: Rotbuch.